Website Relaunch zeigt BIC: 30% SEO-Uplift & 2,5× mehr KI-Klicks
Für das Berlin International College haben wir den Markenauftritt und die Website neu aufgesetzt, technisch entwickelt und direkt für SEO und GEO mitgedacht.
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0941 46090Für das Berlin International College haben wir den Markenauftritt und die Website neu aufgesetzt, technisch entwickelt und direkt für SEO und GEO mitgedacht.
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SEO-Klicks stieg gegenüber dem Zeitraum vor dem Relaunch um über 30%..
Sichtbarkeit und Klicks aus KI-Suchsystemen stieg nachweisbar..
Das komplette Webdesign entstand konzentriert in einer Fokuswoche.
Ehemalige Teilnehmer testeten Aufgaben auf der alten Website.
BIC meldete nach dem Relaunch deutlich mehr initiale Anfragen zurück.
Der von Anfang an gesetzte Termin für den Livegang wurde eingehalten.
BIC (Berlin International College) ist ein privates Studienkolleg in Berlin. Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern brauchen vor einem Studium in Deutschland in vielen Fällen zunächst ein Studienkolleg. Staatliche Angebote existieren, die Plätze sind aber begrenzt. BIC bereitet die Studierenden darauf vor, in Deutschland zu studieren.
"Besonders beeindruckt hat uns die professionelle Herangehensweise, die klare Kommunikation und die Fähigkeit, unsere Vorstellungen in eine moderne und hochwertige Website umzusetzen."
Anne Charlotte Dany, Geschäftsführerin BIC
Hier findest Du eine kurze Zusammenfassung zum BIC Website-Relaunch:
Für die Studierenden geht es um mehrere Tausend Euro und auch um den Wechsel in ein anderes Land, eine neue Kultur und eine wichtige Entscheidung für den weiteren Bildungsweg.
BIC wollte nicht einfach nur eine moderne Website. Auch Logo, Slides, Plakate und der restliche visuelle Auftritt passten nicht mehr zum Unternehmen. Deshalb haben wir die visuelle Identität neu aufgesetzt und Logo, Typografie, Farbwelt sowie Markenauftritt überarbeitet.
Dazu entstand ein Brandbook. BIC konnte das neue Branding damit parallel schon auf Social Media, in PowerPoint-Präsentationen, MS-Teams-Calls und weiteren Anwendungen nutzen und musste nicht erst auf die fertige Website warten.
Wir hatten früh einen Struktur-Workshop mit der Geschäftsführerin und einer Mitarbeiterin, die nah an zukünftigen Studierenden arbeitet. Vieles davon klang für uns schlüssig. Trotzdem wollten wir nicht einfach davon ausgehen, dass wir damit automatisch richtig liegen.
Deshalb haben wir mit fünf Personen gesprochen, die selbst bei BIC waren. Wir wollten wissen, warum sie sich für BIC entschieden haben, wie ihre Entscheidung zustande kam und was ihnen bei einem Studienkolleg wirklich wichtig ist. Gleichzeitig konnten wir damit die USPs, die intern bereits vermutet wurden, aus Nutzersicht absichern und detaillierter definieren.
Eine Erkenntnis aus den Gesprächen: Viele der Studierenden wollen eben auch nach Berlin. Selbst wenn sie nur für ein Jahr dort leben, ist die Stadt für sie ein echtes Argument.
Dazu kommt das englischsprachige Angebot von BIC. Auch das war ein Punkt, der auf der Website deutlich prominenter herausgestellt werden musste.
Viele der Studierenden sind jung und wechseln teilweise direkt den Kontinent. Die Sorge keinen Anschluss zu finden oder in einer komplett anderen Kultur Dinge falsch zu machen, ist nachvollziehbar.
Neben einem fachlich gutem Angebot wünschen sich die Leute deshalb Guidance, persönliche Unterstützung und ein gewisses Familiengefühl. Im besten Fall gibt es vom ersten Kontakt bis zur bestandenen Prüfung jemanden, der hilft und bei dem man sich wohlfühlt. Genau dieses Gefühl musste die Marke am Ende auch ausstrahlen.
Die Kernaufgabe im Webdesign war nach den Gesprächen klar: BIC sollte freundlich und hilfsbereit auftreten, Orientierung geben und ein breites Angebot übersichtlich erklären.
Die Leute kommen nicht zum BIC, weil ihr großes Lebensziel ein Studienkolleg ist. Sie wollen danach in Deutschland studieren. BIC ist die Brücke dorthin.
Dafür muss ein Interessent verstehen, welchen Studiengang er später machen möchte und welchen BIC-Kurs er dafür braucht. Das ist auch für BIC selbst wichtig, weil diese Zuordnung bereits bei der Anfrage eine Rolle spielt.
Auf der alten Website war genau das erstaunlich schwer. Es gab auf der einen Seite BIC-Kurse und auf der anderen Seite Studiengänge und Universitäten. Beides vernünftig miteinander zu verbinden, war für Nutzer schwierig.
Wir haben den fünf User-Test Teilnehmern deshalb die alte BIC-Website gegeben und sie eine einfache Aufgabe lösen lassen: Nimm Deinen damaligen Studienwunsch und finde das passende BIC-Programm. Dabei sollten sie laut denken.4 von 5 Usern hatten Probleme dabei, die Aufgabe zu lösen. Entsprechend viel Webdesign-Budget ist genau in die Beantwortung dieser Kernfrage geflossen.
Wir wollten nicht erst 50 Stunden lang eine Marke bauen und danach merken, dass BIC sie gar nicht haben möchte.
Deshalb haben wir nach circa 6 Wochen einen Style Draft entwickelt und direkt Feedback eingeholt. So bleibt ein Refinement deutlich einfacher und günstiger.
Farben und Typografie haben im ersten Entwurf gut gepasst. Wir arbeiteten mit viel Whitespace, damit Texte und Bilder ihren Job machen können und außen herum nicht noch unnötig viel optische Lautstärke entsteht.
Ein Punkt passte allerdings noch nicht: Der erste Entwurf wirkte für die Geschäftsführerin etwas zu sehr nach Kunsthochschule und zu wenig nach Bereichen wie Business Management oder Ingenieurwesen. Also haben wir das überarbeitet, das Logo noch einmal angepasst und waren beim zweiten Style Draft an dem Punkt, an dem die Richtung stimmte.
Die neue Website musste viel Inhalt unterbringen. Gleichzeitig wollten wir starke Bilder einsetzen, die Lust auf Berlin machen und eben nicht das Gefühl vermitteln: Oh Gott, ich ziehe jetzt allein in ein fremdes Land.
Dafür haben wir ein simples Swiss Grid Design genutzt. Die Inhalte sind klar angeordnet, der Nutzer versteht die Elemente schnell und der Rest kann einfach wirken. Kleinere Animationen bringen etwas Leben in das Design hinein, ohne dass die Seite unruhig wird.
Bei BIC haben wir das Prinzip der Ucentric-Fokuswoche umgesetzt. Also: Eine Woche lang gemeinsam intensiviert an einem Kunden arbeiten, um einen essentiellen Teil der Arbeit abzuschließen
Montag ging es los, Freitag war das Webdesign fertig und On-Page SEO-Maßnahmen implementiert. Die Ansprechpartner konnten sich entsprechend Zeit für schnelle Rückfragen und Entscheidungen blocken.
Parallel haben wir Texte erstellt, eingepflegt und Briefings für Inhalte fertiggestellt, die BIC selbst lieferte. Danach ging es in die technische Umsetzung.
BIC war unzufrieden mit Ihrem alten CMS. Deswegen haben wir mehrere CMS vorgeschlagen, die die Anforderungen erfüllen und die Geschäftsführerin selbst entscheiden lassen.
Hier findest Du eine kurze Zusammenfassung der Webentwicklungs-Maßnahmen:
BIC kam von TYPO3 und war damit nicht glücklich. Wichtiger war aber die Frage, was das neue System später leisten muss.
Eine Person sollte große Teile der Website selbst pflegen, Studiengänge aktuell halten, Preise anpassen und Kursbeschreibungen ändern können. BIC wollte dafür nicht ständig wieder zu einem externen Partner laufen. Die Redakteursexperience war deshalb ein wichtiges Kriterium.
Es gibt aus unserer Sicht nicht das eine CMS, das automatisch für jede Website richtig ist. Bedienbarkeit, Nutzungshäufigkeit, Kosten und die Arbeitsweise des Kunden spielen genauso eine Rolle.
BIC wollte sich die Systeme selbst ansehen. Also haben wir drei Optionen vorbereitet und konkret verglichen: Wie bearbeitet man Inhalte? Wie sieht das Interface aus? Was kostet das System? Welche Wartungskosten können entstehen?
Danach konnte BIC eine informierte Entscheidung treffen.
BIC sollte flexibel mit unterschiedlichen Bausteinen arbeiten können, ohne dass das neu entwickelte Branding nach sechs Monaten wieder auseinanderfällt.
Dafür haben wir das Branding auf feste Components gemappt. BIC kann diese Bausteine in unterschiedlichen Bereichen und Templates kombinieren und sich innerhalb dieses Systems relativ frei bewegen. Gleichzeitig konnten wir das Backend exakt auf die Arbeitsweise des Teams zuschneiden.
Als Headless CMS kam Prismic zum Einsatz. Das ist hinsichtlich der Preispolitik gerade für kleinere Kunden attraktiv.
Im Frontend nutzten wir Next, also ein React Framework. Dort fand der Großteil der eigentlichen Frontend-Arbeit statt und die Inhalte aus Prismic wurden entsprechend gestaltet und ausgespielt.
Wenn ein Kunde eine hochgradig individuelle Website braucht, ergibt es für uns keinen Sinn, nur das Frontend individuell zu gestalten und ihm für Backend und Contentpflege anschließend denselben Standard zu geben wie jedem anderen. Genau deshalb gehörte die CMS-Beratung für uns mit zum Projekt.
Ein großer Teil der Content-Implementierung wurde von BIC selbst übernommen. Damit hing der Zeitplan natürlich auch davon ab, dass das Team Inhalte rechtzeitig einträgt und mit dem neuen System klarkommt.
Wir haben deshalb drei Schulungen für unterschiedliche Templates und Bausteine durchgeführt und aufgezeichnet. So können Vollzeitmitarbeiter und andere Beteiligte später noch einmal nachschauen, wo etwas zu finden ist und wie es geändert wird.
BIC fehlte es vor dem Relaunch an Keyword-Targetierung, semantisch klaren Inhalten und hatte mit Falschinformationen im Netz zu kämpfen. Diese Probleme sind wir mit und im Laufe des Relaunches angegangen.
Hier findest Du eine kurze Zusammenfassung der SEO- und GEO-Maßnahmen:
BIC konnte eine gewisse Bekanntheit und auch bestehende Backlinks vorweisen. Trotzdem gab es Onpage und Offpage einiges zu tun. Die alte Website hatte wenig Informationen zu bieten, wenig klare Texte und eine Seitenarchitektur, die das Angebot unnötig schwer greifbar machte.
Wir haben eine Keyword Map erstellt und relevante Suchthemen den korrekten URLs zugeordnet. Gleichzeitig wurde das Informationsangebot breiter: Es entstanden eigene Produktseiten für BIC-Kurse und zusätzliche Kategorieseiten, zum Beispiel zum Thema englischsprachiges Studienkolleg. Dazu kamen klassiche On-Page Maßnahmen wie die Optimierung der Snippets.
Zusätzlich haben wir Content-Cluster rund um Studienkolleg, Berlin und Universitäten aufgebaut. Die organische Suchnachfrage war dabei ein wichtiger Indikator, aber eben nicht der einzige. Auch die Usergesprächen gaben Aufschluss, welche Informationen für das Unternehmen und für die tatsächliche Customer Journey wichtig sind.
In den Usergesprächen zeigte sich beispielsweise, dass einige Interessenten kaum einordnen können, wo Berlin innerhalb Deutschlands überhaupt liegt. Content sollte deshalb Suchnachfrage abdecken und gleichzeitig auf der Website Orientierung schaffen, Unsicherheit reduzieren und den Nutzer bei seiner Entscheidung unterstützen.
Zusätzlich haben wir Linkpotenziale und Mention-Potenziale recherchiert. Die Recherche war für klassische Backlinks relevant und lieferte gleichzeitig Potenziale für Offpage-GEO.
Wir haben die Texte auf der Website konkreter und klarer gestaltett. Ein Absatz sollte möglichst für sich verständlich sein.
Bei der LLM Readability geht es am Ende um simple Dinge. Semantische Tripel sind ein Beispiel: Subjekt, Prädikat, Objekt. Keine riesigen Satzkonstruktionen, keine blumige Sprache an Stellen, an denen eigentlich eine konkrete Antwort gebraucht wird.
Das bedeutet aber nicht, dass wir beim Relaunch nur noch für die KI schreiben. Ein gesundes Mittelmaß aus Branding und klarer Sprache hilft dem Nutzer genauso wie den Grounding-Mechanismen hinter KI-Systemen.
Menschen lesen Websites oft nebenbei. Vielleicht sitzen sie in der Bahn, vielleicht haben sie wenig Zeit, vielleicht wollen sie einfach nicht ihre volle Gehirnkapazität einsetzen, nur um eine Information zu finden.
Deshalb haben wir zentrale Informationenbewusst früh im Content platziert. Eine Executive Summary am Anfang eines Artikels gibt dem Nutzer direkt die wichtigsten Punkte.
Die gestiegene Sichtbarkeit in LLMs lässt sich nicht auf eine einzige Maßnahme zurückführen. Mehr Produkt- und Kategorieseiten, klarere Texte, eindeutige Attribute von BIC und Offpage-Arbeit haben zusammengespielt.
Backlinks korrelieren weiterhin positiv mit LLM-Sichtbarkeit. Sie sind aber nicht mehr der einzige Hebel. Mentions, also Erwähnungen auf Drittseiten, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle (Stichwort: Brand Kontext Optimierung). Dazu gehören beispielsweise Bestenlisten, die zum Zeitpunkt des Projekts für bestimmte Prompts ziemlich gut funktionieren - genauso aber die Positionierung im Web in Bezug auf die definierten Attribute für die BIC stehen möchte.
Bei BIC standen im Netz teilweise falsche Informationen. Teilweise wurde die Marke negativ dargestellt oder als etwas bezeichnet, das sie gar nicht ist. Das ist für klassische Recherche ein Problem und im KI-Zeitalter erst recht, weil solche Drittquellen die Wahrnehmung beeinflussen können, bevor ein Nutzer auf der eigenen Website landet (Stichwort: Sentiment).
Wir haben deshalb zunächst Awareness für das Problem geschaffen und konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt, wie BIC sein externes Markenbild konsistenter und stärker on brand kommunizieren kann.
Auf der eigenen Website haben wir gleichzeitig auf glaubwürdige Vertrauenssignale geachtet. Wenn der Nutzer vorher schon mit KI recherchiert hat, sollten die Informationen außerhalb und auf der Website möglichst dasselbe Bild vermitteln.
Zusätzlich zu ChatGPT kamen nach dem Relaunch auch deutlich mehr Klicks aus Gemini, Claude und Perplexity. Der Uplift über LLMs wurde im Projekt noch deutlicher wahrgenommen als der SEO-Uplift.
Klicks sind bei KI-Suche allerdings nur ein Näherungswert. Die Klickrate aus ChatGPT und anderen LLMs ist deutlich niedriger als bei Google. Ebenso ist BIC aber auch sichtbarer für wichtige Prompts rund um das Studienkolleg geworden.
BIC hat uns im Projekt viel Freiheit gegeben. Gerade das Grundvertrauen der Geschäftsführung war für die Arbeit hilfreich, weil wir Entscheidungen treffen und Dinge auch wirklich voranbringen konnten.
Der Zeitplan war von Anfang an knapp geplant. Wir hatten ursprünglich eher mit sieben Monaten kalkuliert, BIC wollte spätestens nach fünfeinhalb bis sechs Monaten live sein. Das funktioniert nur, wenn Feedback und Inhalte auf Kundenseite dann auch wirklich kommen.
Und genau das ist passiert. BIC hat Inhalte und Feedback tatsächlich in der notwendigen Geschwindigkeit geliefert. Für schnelle Rückfragen gab es zusätzlich eine WhatsApp-Gruppe mit den direkt Beteiligten. So blieben die Wege kurz und die Deadline trotz möglicher Revisionsschleifen und der Content-Implementierung durch BIC realistisch.
Der Relaunch war kein Webdesign-Projekt, an das später noch ein bisschen SEO und GEO drangeschraubt wird. User Research beeinflusste das Design und den Content. Die Seitenstruktur musste Nutzer durch das Angebot führen und gleichzeitig relevante Suchthemen abbilden. Die Headless Architektur musste flexibel sein und trotzdem das Branding zusammenhalten.
Genau deshalb funktioniert der neue Auftritt als Ganzes: BIC erklärt sein Angebot heute klarer, kann die Website intern pflegen und hat seine Sichtbarkeit in klassischer Suche und KI-Suchsystemen deutlich ausgebaut.
Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Ucentric und können das Unternehmen jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem professionellen, zuverlässigen und kompetenten Partner ist!
Anne Charlotte Dany, Geschäftsführerin BIC