Ucentric | Eigene Projekte

Ucentric Media vor 2020: Mit eigenen Websites zu 30.000 organischen Besuchern im Monat

Bevor wir Ucentric Media 2020 gegründet haben, haben wir von 2016-2022 Jahre eigene Websites entwickelt, über SEO sichtbar gemacht und monetarisiert. Angefangen haben wir 2016 mit 19 Jahren. Bis 2022 wurden daraus rund zehn eigene Websites.

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Screenshot Google Search Console Gesund mit Genuss Webprojekt knapp 100.000 Klicks in 3 Monaten

Die Erfolgsgeschichte im Überblick

Start mit 19 Jahren

2016 haben wir unsere erste eigene Website erstellt.

10 eigene Websites

Von Fußball über Oberfräsen bis zu Saugrobotern und Küchengeräten.

Bis zu rund 30.000 Google-Besucher im Monat

gesund-mit-genuss.com war unser trafficstärkstes Projekt.

Rund 100.000 organische Sitzungen in drei Monaten

So viel Traffic kam in den stärksten drei Monaten über Google auf unser trafficstärkstes Projekt zustande.

16.000 € Gewinn pro Monat durch Affiliate

Der wirtschaftlich stärkste Monat von saug-wisch-roboter.de.

Platz 1 für Short-Head Keywords wie „Oberfräse“

oberfraese-experten.de rankte zeitweise selbst für das generische Keyword mit damals rund 40.000 Suchvolumen.

Podcast Folge zu unseren eigenen Webprojekten.

In dieser Folge sprechen wir über unsere eigenen Webprojekte von damals. Hör dir die Erfolgsgeschichte hier, auf Spotify oder YouTube an.

Unsere Zeit vor der Agentur

2016: fussball-kaufen.org

Unsere erste Website: Kaum Erfahrung, wenig Traffic und ein Geschäftsmodell, bei dem wir den Search Intent noch nicht wirklich verstanden hatten.

Danach: Crosstrainer Experts

Die Nachfrage war da. Die Qualität unserer Inhalte und Tests aber nicht. Das Projekt hat besser funktioniert als das erste, blieb aber deutlich hinter seinen Möglichkeiten.

2017: oberfraese-experten.de

Mit echter Expertise, eigenen Produkttests und besserem Content entstand unser erstes wirklich erfolgreiches Projekt.

Ab 2017: Saug-Wisch-Roboter

Wir haben Tests standardisiert, selbst Expertise aufgebaut und das Modell weiter professionalisiert. Im stärksten Monat standen 16.000€ Gewinn vor Steuern.

Danach: gesund-mit-genuss.com

Mit rund 30.000 monatlichen Google-Besuchern wurde es unser trafficstärkstes Projekt. Wirtschaftlich war Saug-Wisch-Roboter etwas stärker. Zu dieser Zeit haben wir, Andreas und Lukas, außerdem beide als Werkstudenten Erfahrung in Agenturen gesammelt.

2020 bis 2022: Übergang zu Ucentric Media

2020 kam der erste Agenturkunde. 2022 haben wir unsere rund zehn Domains verkauft und uns vollständig auf Kundenprojekte konzentriert.

2016: fussball-kaufen.org und unser erstes SEO-Learning

fussball-kaufen.org war unsere erste Website. Das Prinzip war einfach: Nutzer sollten über Google auf unsere Test- und Vergleichsinhalte kommen und anschließend über Amazon ein Produkt kaufen.

Das Problem war nur, dass wir kaum verstanden hatten, was Nutzer bei einer Suchanfrage tatsächlich wollen.

Wer nach „Fußball kaufen“ sucht, möchte kaufen und nicht erst einen langen Testbericht lesen. Rund ein Jahr später haben wir Search Intent wirklich verstanden. Im Rückblick war damit auch klar, warum das Projekt in dieser Form einfach nicht funktionieren konnte.

Learning: Erst verstehen, was der Nutzer will

Das klingt heute nach SEO-Grundwissen. Für uns war es eines der wichtigsten frühen Learnings.

Auch heute beginnt SEO oder GEO für uns deshalb nicht beim Suchvolumen, sondern mit der Frage: Was möchte der Nutzer eigentlich erreichen?

Crosstrainer Experts: Nachfrage allein reicht nicht

Beim zweiten Projekt hatten wir den ersten Fehler bereits teilweise korrigiert. Für Crosstrainer existiert relevante Suchanfragen und Nutzer, die tatsächlich Tests und Vergleiche lesen wollen.

Dafür hatten wir ein anderes Problem: Gute Crosstrainer waren für uns damals teuer. Wir konnten die Produkte kaum selbst kaufen und vernünftig testen.

Entsprechend schwach waren die Inhalte. Andreas fasst das im Rückblick ziemlich klar zusammen: Selbst besseres Design und besseres Content Design hätten das Projekt nicht gerettet, solange die eigentliche Qualität nicht stimmt.

Nebenbei haben wir hier auch langsam unsere Rollen gefunden. Andreas hat sich freiwillig immer tiefer in Webdesign und Technik eingearbeitet. Lukas eher in SEO.

Learning: Das Fundament muss stimmen

SEO, Design oder Technik können guten Inhalt besser machen. Sie können fehlende Substanz aber nicht ersetzen.

2017: oberfraese-experten.de funktioniert erstmals richtig

  • Start: Anfang/Mitte 2017
  • Traffic: Rund 10.000-15.000 Google-Besucher monatlich in Spitzenzeiten
  • Aufgebaute Kanäle: SEO, YouTube, Facebook, Newsletter

Bei oberfraese-experten.de haben wir einen wesentlichen Punkt geändert: Statt Expertise vorzutäuschen, haben wir einen befreundeten Zimmerer eingebunden und die Produkte gemeinsam mit ihm getestet.

Dadurch entstanden nicht nur bessere Inhalte. Wir konnten Expertise sichtbar machen: Eigene Werkstatt, eigene Bilder, tatsächliche Produkttests statt Stockfotos und zusammengefasster Informationen.

Andreas nennt genau das bis heute als wichtiges Webdesign-Learning. Ein Experte in seiner Werkstatt mit den getesteten Produkten vermittelt in wenigen Sekunden mehr Vertrauen als ein langer Absatz darüber, wie kompetent eine Website ist.

Gleichzeitig wurde das Projekt umfangreicher. Wir haben organisch Links aufgebaut, Kontakte geknüpft, einen Newsletter gestartet, Leadmagneten erstellt, YouTube und Facebook genutzt und ein umfangreiches Oberfräsen-Handbuch veröffentlicht.

Das Ergebnis: Die Website rankte mehrere Jahre selbst für das Short-Head Keyword „Oberfräse“ mit zeitweise 40.000 monatlichen Suchen auf Platz 1. Ein großer Werkzeug-Onlineshop fragte sogar an, ob er die Website kaufen könne, nachdem wir längere Zeit vor ihm gerankt hatten.

Learning: Expertise muss echt und sichtbar sein

Für uns wurde hier erstmals richtig deutlich, dass SEO nicht isoliert funktioniert und echte Expertise ein entscheidender Hebel ist.

Content, Marke, Webdesign, Vertrauen und Distribution haben gemeinsam zum Ergebnis beigetragen.

Saug-Wisch-Roboter: Aus einzelnen Learnings wird ein System

  • Start: 2017
  • Traffic: Bis zu 20.000 Sitzungen monatlich

Bei Saug-Wisch-Roboter wollten wir die Learnings aus Oberfräse Experten auf einen Markt übertragen, in dem wir die Expertise selbst aufbauen konnten.

Die Tests wurden mit der Zeit immer granularer, standardisierter und besser vergleichbar.

Andreas bewertet unseren damaligen Testprozess rückblickend sogar als zeitweise stärker als den vieler großer deutscher Vergleichsseiten. Das ist unsere eigene Einschätzung und keine extern verifizierte Auszeichnung. Gleichzeitig sagt Lukas ziemlich klar: Teilweise haben wir es mit der Genauigkeit auch übertrieben. Einige Tests haben schlicht zu viel Zeit gekostet.

Wirtschaftlich war Saug-Wisch-Roboter unser stärkstes Projekt. Im besten Monat, während der Black-Friday-Zeit, lag der Gewinn bei 16.000 € vor Steuern.

Learning: Qualität braucht Prozesse, aber Aufwand muss sich rechnen

Wir haben hier gelernt, dass reproduzierbare Prozesse Qualität deutlich verbessern können.

Genauso wichtig war aber das Gegenlearning: Mehr Aufwand ist nicht automatisch besser. Eine Maßnahme muss auch wirtschaftlich sinnvoll bleiben.

gesund-mit-genuss.com: Mehr Traffic heißt nicht automatisch mehr Geschäft

  • Traffic: rund 30.000 Google-Besucher pro Monat in Spitzenzeiten
  • Beste drei Monate: Rund 100.000 organische Sitzungen

gesund-mit-genuss.com war breiter aufgebaut. Statt einer einzelnen Produktkategorie ging es um Küchengeräte rund um gesundes Kochen - sprich: Wir gingen hier weg von einer einzelnen Kategorie, hin zu einer thematischen Struktur.

Mit ungefähr 30.000 monatlichen Besuchern über Google wurde es unser trafficstärkstes Projekt. In den stärksten drei Monaten kamen zusammen rund 100.000 organische Sitzungen zusammen.

Trotzdem hat Saug-Wisch-Roboter wirtschaftlich noch besser funktioniert.

Das war für uns ein simples, aber wichtiges Learning: Traffic ist nicht das Geschäftsziel.

30.000 Besucher sind nicht automatisch besser als 20.000, wenn das kleinere Projekt mehr Umsatz oder Gewinn einbringt.

Learning: KPIs müssen zum Geschäft passen

Rankings, Sichtbarkeit und Traffic sind wichtig. Sie sind aber Mittel zum Zweck. Am Ende zählt, was daraus für das Unternehmen entsteht.

2020 bis 2022: Von eigenen Websites zu Ucentric

Über die Jahre haben wir circa zehn eigene Websites betrieben.

Parallel haben wir beide als Werkstudenten gearbeitet, Andreas im Webdesign und Lukas im SEO. 2020 haben wir den ersten Kunden angenommen.

Die eigenen Projekte wurden gleichzeitig immer repetitiver. Wir kannten das Grundprinzip inzwischen und wollten stärker an unterschiedlichen Unternehmen, Märkten und Problemen arbeiten.

2022 haben wir deshalb die verbliebenen Websites verkauft und uns komplett auf die Agentur konzentriert. Rückblickend sagt Andreas auch: Wir waren damals noch nicht besonders gut darin, Prozesse zu skalieren, Aufgaben abzugeben oder andere Personen einzubinden. Heute würden wir manche dieser Projekte anders organisieren.

Was wir wegen den eigenen Projekten heute bei Ucentric anders machen

Die Websites von damals gibt es nicht mehr. Viele der Learnings bestimmen unsere Arbeit aber bis heute.

Nutzerverständnis vor Bauchgefühl

fussball-kaufen.org hat uns früh gezeigt, was passiert, wenn Angebot, Suchanfrage und Nutzererwartung nicht zusammenpassen.

Deshalb achten wir bei SEO, GEO, UX und Content zuerst darauf, was Nutzer wirklich suchen, verstehen oder erreichen möchten - auch, oder vor allem, bei komplexen Projekten wie im B2B-Bereich.

Impact statt Vanity Metrics

gesund-mit-genuss.com hatte mehr Traffic als Saug-Wisch-Roboter. Saug-Wisch-Roboter war trotzdem wirtschaftlich erfolgreicher.

Deshalb optimieren wir nicht einfach auf mehr Sichtbarkeit oder mehr Besucher. Entscheidend ist, welche KPI für das jeweilige Unternehmen tatsächlich relevant ist.

Nutzer im Mittelpunkt, ohne das Geschäft aus den Augen zu verlieren

Eine Website muss für Nutzer funktionieren. Sie muss aber genauso für das Unternehmen funktionieren.

Wir betrachten deshalb Nutzererfahrung, Conversion, Umsatz, Leads oder Buchungen nicht getrennt voneinander.

SEO, Webdesign und Content nicht in getrennten Silos denken

Bei unseren eigenen Websites mussten wir zwangsläufig alles zusammendenken:

  • On-Page SEO
  • Linkaufbau
  • Webdesign
  • UX
  • Content
  • Conversion
  • Branding

Genau deshalb arbeiten wir heute auch bei Kundenprojekten disziplinübergreifend. Ein SEO-Entscheid kann Auswirkungen auf UX haben. Eine Designentscheidung auf SEO. Und guter Content bringt wenig, wenn niemand ihm vertraut und keine echten Probleme löst.

Pragmatisch mit Budget und Ressourcen umgehen

Bei den eigenen Projekten war jeder unnötige Aufwand unser eigener Aufwand und jeder eingesetzte Euro unser eigenes Geld.

Das prägt bis heute unsere Arbeitsweise. Wir verkaufen nicht die größte oder aufwendigste Lösung, sondern die, die für das konkrete Problem sinnvoll ist. Und: Wir verstehen, dass hinter jedem investierten Euro Arbeit steckt und gehen deswegen mit der notwendigen Seriosität an die Aufgabe.

Echte Expertise statt austauschbarer Inhalte

Oberfräse Experten hat uns gezeigt, wie groß der Unterschied zwischen behaupteter und echter Expertise sein kann.

Deshalb versuchen wir auch heute, Fachwissen aus Unternehmen tatsächlich sichtbar zu machen: über Inhalte, echte Erfahrungen, eigene Daten, Bilder, Interviews oder andere Assets, die nicht jeder Wettbewerber reproduzieren kann.

Wir wollen keine Abhängigkeit schaffen

Unsere eigenen Websites haben uns beigebracht, Systeme als Ganzes verstehen zu müssen.

Deshalb bauen wir Websites und Prozesse so auf, dass Kunden selbst damit arbeiten können und nicht für jede Kleinigkeit von uns abhängig bleiben.

Eng zusammenarbeiten statt Arbeit nur abzugeben

Bei kleinen eigenen Projekten gab es keine langen Übergaben zwischen zehn Abteilungen. Probleme mussten verstanden und gelöst werden.

Diesen direkten Ansatz wollen wir auch heute behalten: feste Ansprechpartner, kurze Wege, proaktive Kommunikation und enge Zusammenarbeit mit dem Kunden.

Zusammenfassung

2016 haben wir mit 19 Jahren und praktisch ohne Erfahrung unsere erste Website gestartet. Einige Projekte sind am Anfang gescheitert. Andere haben zehntausende Besucher im Monat erreicht, für große Keywords auf Platz 1 gerankt und im stärksten Fall 16.000 € Gewinn vor Steuern in einem Monat erwirtschaftet.

Wichtiger als die einzelnen Zahlen sind für uns die Zusammenhänge dahinter:

Gute SEO rettet keine schlechten Inhalte. Expertise muss glaubwürdig sichtbar werden. Mehr Aufwand bringt nicht automatisch mehr Erfolg. Und mehr Besucher bedeuten nicht automatisch mehr Geschäft.

2020 haben wir begonnen, diese Erfahrungen auf Kundenprojekte zu übertragen. Seit 2022 konzentrieren wir uns vollständig darauf.

SEO, Webdesign und Content haben wir deshalb nie wirklich als getrennte Leistungen kennengelernt. Für uns waren sie von Anfang an unterschiedliche Hebel für dasselbe Ziel: Nutzer erreichen, überzeugen und daraus ein wirtschaftlich funktionierendes Ergebnis schaffen.